Also wie so ein Apfel aufgebaut ist, aus welchen Teilen er besteht und was wozu nützlich ist, wussten wir ja schon. Aber wie macht man eigentlich die vielen leckeren Sachen aus Äpfeln? Und sind eigentlich alle Äpfel gleich? Wo bekomme ich die leckeren Früchtchen her und sind die eigentlich teuer?

Fragen über Fragen, denen die Zweitklässler der Eduard-Mörike-Schule und der Haldenschule mal auf die Spur kommen wollten. Also haben wir uns die Wanderschuhe angezogen und sind tapfer den weiten Weg von unserer Schule auf den Markt nach Kirchheim gelaufen. Dort haben wir in Kleingruppen Geld aus der Klassenkasse bekommen und sind mit Zettel, Stift, Aufklebern und einer Tasche losgezogen um den „Apfelmarkt“ zu erkunden.

An vielen Ständen wurden wir freundlich empfangen und wir haben die unterschiedlichsten Äpfel gekauft. Jeder Apfel bekam gleich einen Aufkleber mit Nummer und wurde mit seinem Namen auf der Liste eingetragen, damit wir in der Schule dann auch noch wussten, zu welcher Sorte welcher Apfel gehörte. Ganz alleine mit richtigem Geld zu bezahlen war was ganz Besonderes und wir haben uns gefühlt wie die Großen.

Mit unserer Beute ging es wieder zurück in die Schule und in den nächsten Tagen haben wir die verschiedenen Sorten durchprobiert, die Unterschiede herausgefunden und jeder durfte seinen Lieblingsapfel bestimmen. Als richtig kleine Apfelexperten machten wir uns dann zum Freilichtmuseum nach Beuren auf. Dort durften wir Äpfel aufsammeln, die wir hinterher zerkleinert und ausgepresst haben bzw. zu Bratäpfeln verarbeiteten. Der frische Apfelsaft hat einfach himmlisch geschmeckt und wir haben auch noch für jeden ein Glas Apfelgelee gekocht. Am Ende des Vormittags gab es dann für alle leckere Bratäpfel aus dem Ofen und damit die Schäfchen auch nicht leer ausgingen, durften wir ihnen noch den Apfeltrester vom Saftpressen füttern. Die Schäfchen waren davon mindestens so begeistert wie wir und zufrieden und satt ging es mit den Autos wieder in die Schule.

Zum Abschluss unseres Apfelprojekts haben wir dann in der Schule noch Apfelmus gekocht und Apfelkuchen gebacken. Hm, war das lecker! Da verdrückten wir doch glatt immer mit 5-6 Kindern einen ganzen Kuchen und so mancher hat am Wochenende mit Mama und Papa auch noch einen guten Apfelkuchen gebacken. Viele von uns waren von diesen Tagen so begeistert, dass das sogar bis zu unserem Förderverein gedrungen ist. Auch der war so angetan davon, dass wir alle den Eintritt in Beuren vom Förderverein erstattet bekommen haben! Ganz herzlichen Dank dafür!

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