Endgültige Fassung (Beschluss der Schulkonferenz vom 28.04.2005)

Schule ist ein Raum, in dem wir Schüler und Lehrer uns fast täglich begegnen. Damit das Zusammenleben und -arbeiten von allen Seiten angenehm empfunden wird und zu guten Ergebnissen führt, müssen wir uns Regeln und einen Ordnungsrahmen geben, woran wir uns alle halten wollen. Die Schülerinnen und Schüler sind von ihren Eltern in die Obhut der Schule gestellt, was für uns Lehrer eine besondere Verantwortung für die Sicherheit der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen bedeutet. Gegenseitiges Vertrauen und die Achtung der Person sind Grundlagen des Umgangs zwischen Schülern, Eltern und Lehrern. Die Hinführung zur Selbstständigkeit, die Vermittlung demokratischer Grundwerte und Verhaltensweisen sind Grundsätze der Erziehungsarbeit.


I. Kommen und Gehen

  1. Wir kommen pünktlich, aber nicht vor 7.15 Uhr, denn vorher werden wir nicht beaufsichtigt. Mit dem Klingeln 7.35 Uhr sammeln wir uns vor den Treppen der Hauptschule bzw. auf dem Schulhof der Grundschule und betreten gemeinsam mit unserer Lehrerin bzw. unserem Lehrer ohne zu drängeln die Schulgebäude und die Räume, in denen wir unterrichtet werden.
  2. Fahrzeuge aller Art (Fahrräder, Mopeds, Cityroller, Skateboards usw.) stellen wir auf den ausgewiesenen Plätzen ab. Innerhalb des Schulgeländes schieben wir unsere Fahrzeuge. Grundschüler kommen ohne bestandene Fahrradprüfung nicht mit dem Rad in die Schule. Das Rektorat kann in Ausnahmefällen eine Sondergenehmigung erteilen.
  3. Nach dem Vormittags- und Nachmittagsunterricht verlassen wir das Schulgelände, weil wir nicht mehr beaufsichtigt werden.
  4. Auf dem Schulweg benutzen wir Zebrastreifen und Fußgängerampeln.

II. Verhalten im Schulbereich

  1. Wir werfen keinen Müll auf den Boden, sondern in den Mülleimer. Wir trennen Papier, Kompost, Gelber Sack und Restmüll.
  2. Beschädigte Sachen melden wir sofort dem Hausmeister oder dem Lehrer.
  3. In den Hohlstunden begeben wir uns in den Aufenthaltsraum, sofern der Lehrer keine andere Regelung trifft.
  4. Wir werfen nicht mit Schneebällen auf dem Schulhof.
  5. Wir spielen auf dem Schulhof nicht mit Tennis- oder Fußbällen. Softbälle sind erlaubt.
  6. Wir akzeptieren das absolute Rauchverbot.
  7. Toiletten und Waschbecken halten wir sauber.
  8. Wir klettern nicht im Schulgelände auf Mauern und Bäumen herum.
  9. Wir verlassen während der Schulzeit das Schulgelände nicht ohne Erlaubnis.
  10. Handys schalten wir auf dem Schulgelände ganz ab.
  11. Messer und waffenähnliche Gegenstände lassen wir zuhause.
  12. Auf dem Schulgelände halten wir uns an das Kaugummiverbot der Stadt Kirchheim.
  13. Im Schulbereich spucken wir nicht herum.
  14. Während des Unterrichts tragen wir angemessene Kleidung, aber keine Kopfbedeckung.

III. Angemessene und saubere Kleidung

  • Unsere Kleidung ist sauber, sie bedeckt Bauch, Dekolleté und Gesäß.
  • Wir verzichten auf aufreizende oder anzügliche Bekleidung.
  • Auf unserer Kleidung tragen wir keine zur Gewalt aufrufenden, abstoßende oder
  • satanistische Symbole.
  • Stachelarm- und Halsbänder gehören nicht in die Schule.

IV. Wert- und Fundsachen

  1. Fundsachen geben wir auf dem Sekretariat oder beim Hausmeister ab.
  2. Wertgegenstände bringen wir nicht mit in die Schule, weil die Schulversicherung dafür nicht haftet, deshalb Vorsicht!
  3. Um Diebstahl vorzubeugen, bewahren wir kein Geld in abgelegter Kleidung auf.

V. Klassenzimmer und Fachräume

  1. Wir regeln unseren Ordnungsdienst in der Klasse.
  2. Sollte ein Lehrer 10 Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht anwesend sein, melden sich die Klassensprecher im Sekretariat.
  3. Der Lehrer bestimmt den Zeitpunkt der kleinen Pausen.
  4. In der kleinen Pause bereiten wir unsere Sachen für die nächste Stunde vor. Wir können auch zur Toilette gehen, halten uns aber nicht unnötig auf dem Flur auf und rennen auch nicht durch das Treppenhaus. So können wir weiter arbeitende Klassen vor Lärm schützen.

VI. Große Pause

  1. Wir verlassen zügig die Schulgebäude. Wenn wir aus Fachräumen kommen, legen wir unsere Sachen unten neben der Treppe ab und gehen nicht mehr in das Klassenzimmer hinauf. Vesper und Jacken sollten vorher zum Fachraum mitgenommen werden!
  2. Der Aufenthaltsraum kann benutzt werden. Dabei setzen wir uns nicht auf die Heizung, lassen keinen Müll liegen und stellen beim Verlassen die Stühle und Tische ordentlich hin.
  3. Beim Bäckerstand drängeln wir nicht. Es könnte schneller gehen, wenn wir hintereinander stehen und warten. Vorlassen ist nicht erlaubt. Wenn wir dran sind, sollten wir schon wissen, was wir wollen und schnell kaufen. Wir gehen nach links und rechts weg und drücken uns nicht in der Mitte durch.
  4. Grundschüler halten sich auf dem Grundschulhof auf. Bei trockenem Wetter dürfen sie mit einer Aufsicht auf den Bolzplatz. Bei Regen dürfen sie sich in den Fluren vor den Klassenzimmern aufhalten.
  5. Hauptschüler bleiben auf dem markierten Schulhof. Bei trockenem Boden kann eine Aufsicht mit Schülern auf den Roten Platz gehen. Da dürfen wir mit Bällen spielen. Jede Klasse organisiert selbst ihren Ball und passt darauf auf.
  6. Zum Ende der großen Pause sammeln wir uns wieder wie am Morgen vor den Treppen des Hauptschulgebäudes bzw vor der Turnhalle oder auf dem Grundschulhof und betreten gemeinsam mit unserer Lehrerin bzw unserem Lehrer das Gebäude und den Unterrichtsraum.

VII. Rauchfreie Schule

  • Auf dem Schulgelände und in allen Räumen der Schule und der Sporthallen ist das Rauchen für alle Personen verboten.

VIII. Handy, MP3 Player und andere elektronische Geräte

  • Discman, MP3-Player und andere Musikabspielgeräte haben wir in der Schule ausgeschaltet und in unseren Schultaschen.
  • Unser Handy ist auf dem Schulgelände grundsätzlich ausgeschaltet.

IX. Schülerverhalten

  1. Wir Schüler achten uns gegenseitig, beleidigen uns nicht und gehen höflich miteinander um.
  2. Lehrern gegenüber verhalten wir uns höflich – so wie wir es auch von ihnen erwarten – und beachten ihre Anweisungen.
  3. Wir älteren Schüler nehmen auf die jüngeren Rücksicht und sind für sie Vorbilder.
  4. Konflikte lösen wir nicht mit Gewalt. Wir wenden uns an Streitschlichter oder Lehrer. Besonders bei körperlichen Angriffen, Erpressung oder Bedrohung ist es wichtig, dass wir uns an unsere Eltern, Lehrer oder die Schulleitung wenden.

 

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